Prüfung und Statik
Grundriss und Aufbau prüfen, Tragwerksplaner dimensioniert Träger und Auflager.
Ratgeber · Kosten
Der Wunsch nach der offenen Wohnküche endet oft bei der Frage, was die Wand eigentlich trägt. Die Antwort kostet Geld – aber deutlich weniger als der Schaden, wenn sie niemand gestellt hat.

Direktantwort
Eine tragende Wand zu entfernen kostet 3.500–13.000 €. Ein Türdurchbruch von rund 2 m² liegt bei 3.500–5.500 €, das Entfernen der kompletten Wand mit Stahlträger bei 8.000–13.000 €. Der Statiker für den Standsicherheitsnachweis kostet zusätzlich 300–2.000 €.
Zwei typische Fälle mit belastbaren Marktzahlen:
Sichere Indizien sind eine Wandstärke ab etwa 17,5 cm, ein durchgehender Verlauf über mehrere Geschosse bis in den Keller und eine Lage senkrecht zur Deckenspannrichtung. Verlässlich ist nur die Prüfung durch einen Tragwerksplaner anhand von Grundriss und Bestandsaufnahme – Klopfproben ersetzen das nicht.
Im Kölner Gründerzeitbau trägt die Mittelwand fast immer die Deckenbalken, auch wenn sie dünner wirkt als erwartet. Im Nachkriegsbau mit Stahlbetondecken ist die Lastverteilung weniger offensichtlich. Beides spricht dafür, die Frage nicht selbst beantworten zu wollen.
Der Tragwerksplaner ermittelt die Lasten, dimensioniert den Träger, legt die Auflagerpunkte fest und erstellt den Standsicherheitsnachweis. Ohne diesen Nachweis ist der Eingriff baurechtswidrig, die Gebäudeversicherung kann im Schadensfall leistungsfrei werden, und bei einem Verkauf ist der nicht nachgewiesene Eingriff ein Mangel.
So läuft ein Durchbruch bei uns ab:
Grundriss und Aufbau prüfen, Tragwerksplaner dimensioniert Träger und Auflager.
Standsicherheitsnachweis, bei Bedarf Anzeige beim Bauaufsichtsamt Köln.
Baustützen und Jochträger setzen, Decke kontrolliert übernehmen.
Wandsäge mit Wasserführung, Stahlträger setzen, kraftschlüssig unterfüttern.
Auflager vermörteln, Anschlüsse verputzen, Boden schließen.
Ein Eingriff in tragende Bauteile ist eine genehmigungspflichtige Änderung der baulichen Anlage. In der Praxis wird über den Standsicherheitsnachweis und – je nach Umfang – über eine Anzeige beim Bauaufsichtsamt Köln verfahren. In einer Eigentümergemeinschaft kommt hinzu: Tragende Wände sind Gemeinschaftseigentum, ein Beschluss der Eigentümerversammlung ist erforderlich.
Preisspannen
Marktübliche Gesamtkosten für Durchbrüche in tragenden Wänden.
| Position | Preisspanne | Einheit |
|---|---|---|
| Türdurchbruch ca. 2 m² | 3.500–5.500 | € gesamt |
| Volle Wand + Stahlträger | 8.000–13.000 | € gesamt |
| Statiker Standsicherheitsnachweis | 300–2.000 | € |
| Wandsägen | 200–300 | €/m² Schnittfläche |
| Putz- und Malerarbeiten danach | 500–2.000 | € gesamt |
| Bauschutt-Entsorgung | 60–90 | €/t |
Marktübliche Spannen für Köln und das Rheinland, Stand 2025/2026. Keine Angebote — verbindlich wird ein Preis erst nach dem Aufmaß.
Diese Spannen ordnen ein — Ihren Preis bestimmt das Objekt. Nach dem kostenlosen Ortstermin bekommen Sie einen Festpreis.
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Wir entfernen tragende Wände in Köln mit Statiker, Abfangung und Stahlträger zum Festpreis.
Zur Leistung: Wanddurchbruch in Köln →Fragen & Antworten
Die Fragen, die uns zu diesem Thema am häufigsten gestellt werden.
Schildern Sie ihn kurz – wir sagen Ihnen, was realistisch ist.
Ein Türdurchbruch von rund 2 m² kostet 3.500–5.500 € komplett, das Entfernen der ganzen Wand mit Stahlträger 8.000–13.000 €. Der Statiker kommt mit 300–2.000 € dazu, Putz- und Malerarbeiten mit 500–2.000 €.
Bei tragenden Wänden ja, ausnahmslos. Ohne Standsicherheitsnachweis ist der Eingriff baurechtswidrig, die Gebäudeversicherung kann leistungsfrei werden und beim Verkauf ist der Eingriff ein Mangel.
Indizien sind Wandstärke ab etwa 17,5 cm, durchgehender Verlauf über mehrere Geschosse und Lage senkrecht zur Deckenspannrichtung. Sicherheit gibt nur die Prüfung durch einen Tragwerksplaner.
Der eigentliche Durchbruch dauert ein bis zwei Tage. Mit Statik, Genehmigung, Trägerbeschaffung und Schließarbeiten sollten Sie insgesamt vier bis acht Wochen einplanen.
Tragende Wände gehören zum Gemeinschaftseigentum. Sie brauchen einen Beschluss der Eigentümerversammlung zusätzlich zum Standsicherheitsnachweis. Ohne beides sollten Sie nicht anfangen.
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